Hanwha Q CELLS baut mit dem Downstream-Geschäft seine Position als Spitzenreiter in der Solarenergiebranche aus


Hanwha Q CELLS ist der weltweit führende Solarzellenhersteller, dessen Produktionskapazität bis zur ersten Hälfte des Jahres 2016 bei 5,2 GW liegen wird.
Hanwha Q CELLS, das über Leistungen bei der Ausführung von Aufträgen über die Errichtung von großen Kraftanlagen mit einer Kapazität von über 900 MW, ein führendes technisches Know-how und O&M (Operation and Maintenance: Betrieb und Wartung)-Erfahrungen verfügt, baut globale Geschäftsnetzwerke in 36 Ländern in Europa und Asien, im Nahen Osten und in Nord- und Südamerika auf und setzt sich somit dafür ein, sein Downstream-Geschäft im Solarbereich weiterzuentwickeln.


Im November 2015 schloss Hanwha Q CELLS USA mit Austin Energy, dem US-amerikanischen Stromversorger, Strombezugsvereinbarungen ab. Demnach soll Hanwha Q CELLS USA auf einer 5,8 Millionen-Quadratmeter umfassenden Fläche im US-amerikanischen Bundesstaat Texas Photovoltaik-Kraftwerke mit 170 MW-Leistung errichten und den daraus erzeugten Strom an Austin Energy liefern. In diesem Projekt bietet Hanwha Q CELLS USA die EPC-Leistungen (EPC: Engineering, Procurement and Construction, auf Deutsch: Detail-Planung und Kontrolle, Beschaffungswesen, Ausführung der Bau- und Montagearbeiten).

Mit dem Ziel, über die nordamerikanische Region hinaus das Downstream-Geschäft zu verstärken, strebt Hanwha Q CELLS ständig an, auf den Markt in Chile und der Türkei vorzustoßen. Angesichts der ausreichenden Menge der Sonnenstrahlung verfügt Chile über das Potenzial, großangelegte Projekte zur Errichtung von Kraftwerken durchzuführen, und die türkische Regierung fördert Solarenergie-Projekte tatkräftig mit der entsprechenden Politik.

Entsprechend der veränderten dynamischen Verhältnisse in den Energiequellen in Chile und der Türkei, hat Hanwha Q CELLS dort Niederlassungen gegründet und seitdem einen auf die Nachfrage vor Ort zugeschnittenen Service angeboten. Die Niederlassungen wollen zusätzliche Projekte auf den Weg bringen, mit denen bis Ende 2015 in Chile 53 MW-Strom und in der Türkei 15 MW-Strom produziert werden.

Auch auf dem asiatischen Markt setzt Hanwha Q CELLS seinen Wachstumskurs fort. Die indische Regierung gab ihren Plan bekannt, bis zum Jahr 2020 Photovoltaik-Kraftwerke mit 100 GW-Leistung zu bauen. Im Juli 2015 schloss Hanwha Q CELLS mit dem indischen Unternehmen Adani Group einen Vertrag ab, Solarmodule mit 70 MW zu liefern, und stieg damit in den aufstrebenden indischen Energiemarkt ein. Darüber hinaus wurde mit Renew Power Ventures Pvt. Ltd. (ReNew Power), einem indischen Projektentwickler auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, ein Joint Venture-Vertrag zur Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 148,8 MW abgeschlossen.


Die Photovoltaik wird in der künftigen Entwicklung des Energiemix (Diversifizierung von Energieträgern) eine führende Rolle spielen, und die großangelegten Photovoltaik-Kraftwerke weisen zurzeit eine höhere Effizienz auf denn je. Hanwha Q CELLS setzt sich dafür ein, durch Innovation und aufrichtige Partnerschaft mit Kunden seine Vorreiterposition in der globalen Solarenergie-Industrie zu behaupten.

Hanwha Q CELLS ist ein optimaler EPC-Anbieter, der nicht nur die in Deutschland entwickelten Photovoltaik- Lösungen, sondern auch Turnkey-Solutions durch Pauschalverträge bereitstellt. Basierend auf seinem bewährten Weg, der von Hingabe und Professionalität geprägt ist, fokussiert Hanwha Q CELLS einerseits auf die Verstärkung seiner Position als weltweit größtes Solarenergie-Unternehmen, andererseits will es sich auf das Downstream-Geschäft spezialisieren.

Abbildung der EPC-Entwicklung von Hanwha Q CELLS: Solarkraftanlagen mit einer Kapazität von 91 MW in Brandenburg, Deutschland (links), Solarkraftanlagen mit einer Kapazität von 20,4 MWp in Cambridgeshire in England (rechts)


[ Branchenausblick ]

Klimavertrag von Paris und der Beginn des Zeitalters der Kohlendioxidreduktion

An der vom 30. November bis zum 12. Dezember abgehaltenen 21. UN-Klimakonferenz nahmen 195 Staaten teil, die alle das Paris-Abkommen unterzeichneten, um die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und die globale Erwärmung bis 2100 auf 2 °C zu begrenzen, wobei als Ziel maximal 1,5 °C gelten. Das Abkommen verbessert die Branchenperspektiven für den Sektor der erneuerbaren Energien.

„Analysten und Experten sind sich sicher: Das Abkommen kann zumindest als Signal für Unternehmen und Investoren dienen, dass das Zeitalter der Kohlendioxidreduktion begonnen hat.“ (NYT)¹

„Das Abkommen wird voraussichtlich Investitionen in Technologien wie erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge vorantreiben.“ (REUTERS)²

„Die Analysten von Goldman Sachs beschreiben den Klimavertrag von Paris als das wichtigste Klimaabkommen seit dem Kyoto-Protokoll von 1997. Sie vermuten zudem, dass es die Wirtschaftszweige mit geringen Kohlenstoffemissionen weltweit ankurbeln wird, die als schnell wachsender Markt mit einem Umsatzpotenzial von über 600 Mrd. US-Dollar eingeschätzt werden.“... „Kurz gesagt sind wir der Auffassung, dass das Paris-Abkommen ein zufriedenstellendes Ergebnis darstellt und langfristig Investitionen in die kohlenstoffarme Stromerzeugung fördern wird, wobei gleichzeitig auf lange Sicht die Investitionen in Industriezweige im Bereich der fossilen Brennstoffe zurückgehen werden,“ so die Analysten von Barclays in einem Kommentar. (Bloomberg Business)³

¹ Clifford Krauss and Keith Bradsher, “Climate Deal Is Signal to Industry: The Era of Carbon Reduction Is Here”, The New York Times,
   December 13, 2015
² Sudip Kar-Gupta and Annabella Nielsen, “Renewable Energy Stocks Rally after Paris Climate Deal”, REUTERS, December 14, 2015
³ Matthew Campbell, “Big Oil, Make Way for Big Solar. The Winners and Losers in Paris”, Bloomberg Business, December 14, 2015

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