Sonnenaufgang für eine Nachhaltigere Zukunft

Erkundung neuer Möglichkeiten über die Einschränkungen der Sonne hinaus

Seit seinem Eintritt in das Solargeschäft durch die Börseneinführung von Hanwha SolarOne an der NASDAQ im Jahre 2011 wurde Hanwha zu einem der drei führenden Solarunternehmen weltweit. Hierzu trugen die kontinuierlichen Investitionen der Gesellschaft und so auch die Übernahme des deutschen Unternehmens Q CELLS bei. Über die herausragenden Leistungen im Solargeschäft hinaus untersucht Hanwha neue, bisher nicht verwirklichte Nutzungsbereiche der Solarenergie, um die Nachhaltigkeit unserer Gesellschaft mithilfe der Vorteile von Solarenergie zu steigern.

Solarfarmprojekt Maywood

1. Neues Leben für ein verschmutztes und verlassenes Land:
Solarfarmprojekt Maywood

Das Superfund-Grundstück von Reilly Tar & Chemical in Indianapolis, USA, ist seit seiner Designierung als „Superfund Site“, also als schwer verschmutztes Gebiet, durch die Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) seit 20 Jahren verlassen, obwohl 1999 Reinigungsarbeiten durchgeführt wurden. Für eine Neuerschließung gab es auf dem Grundstück einfach zu viele Hürden, wie beispielsweise eine mögliche Explosion des in der Erde verbliebenen Kohlenteers und eine erneute potenzielle Diffusion von Bodenverunreinigungen.

Hanwha erweckte dieses darniederliegende Land wieder zu neuem Leben. Zuerst wurde ein Projektteam gebildet, um Lösungen und Pläne zur Errichtung einer Solarfarm auf dem verschmutzten Grundstück zu entwerfen. Dann entwickelte das Team eine neue Baumethode namens „Soil Disturbance Minimization Plan“ (Plan zur Minimierung von Bodenerschütterungen), welche die Gefahr von Explosionen durch eine Minimierung der Grabungen verringert. Sobald die EPA vollständig von der Idee überzeugt war, gab sie grünes Licht für den Bau einer Solaranlage.

Der Bau begann im Juli 2013 und wurde im März 2014 abgeschlossen. Das Ergebnis war die erste Solarfarm auf Versorgerniveau auf einer Superfund Site mit einer Fläche von 43-acre. Die Anlage wird erneuerbare Solarenergie von 10,86 MW erzeugen, kontinuierlich 13.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und 1.800 Haushalte während der nächsten 30 Jahre mit stabiler Elektrizität versorgen.

Hanwhas Solarfarmprojekt Maywood ist eine brillante und neue Alternative für die erneute Erschließung von Superfund und Brownfield Sites (verseuchte Böden). Durch das Projekt wird demonstriert, wie verschmutzte Gebiete genutzt werden und zu unserer Gemeinschaft beitragen können.

Solarfarmprojekt Maywood: Vor und nach dem abgeschlossenen Bau der Reilly Tar & Chemical Site Solarfarm

2. Neuer Hoffnungsschimmer für Katastrophengebiet: Das Projekt „Sunny Fukushima“

Durch das große Erdbeben in Ostjapan und die sich ergebende Reaktorschmelze im Jahre 2011 erlebte Fukushima die größte Krise seiner Geschichte. Hanwha wurde aktiv und entwarf einen neuen Plan, um den in Not geratenen Menschen und der Gemeinde in Fukushima zu helfen.

Der Fukushima-Golfplatz in der Stadt Sukagawa, Fukushima, ist seit seiner Schließung nach dem Erdbeben wertlos. Im Rahmen des Projekts „Sunny Fukushima“ wird nun eine neue Erschließung des Geländes als Solarfarm bis März 2015 geplant. Die 26,2 MW-Solaranlage wird voraussichtlich ausreichend Strom erzeugen, um 8.000 Haushalte in Japan zu versorgen.

Das Projekt verschafft eine Erleichterung auf grundlegender Ebene, indem es die Energieknappheit behebt. Gleichzeitig wird es als ein Beispiel für die erfolgreiche Nutzung der sich schnell ausbreitenden Solarenergie in ganz Japan geprüft und ist auch ein weiterer Schritt für die Fukushima-Einwohner auf ihrem eingeschlagenen Neuaufbau.

Sunny Fukushima, Blick in Vogelperspektive auf die im Bau befindliche Solarfarm auf dem Golfplatz in Fukushima

3. Wertsteigerung eines Grundstücks: Solarfarmen auf ungenutzten Ländereien

Zweifellos ist das Sonnenlicht eine umweltfreundliche und nachhaltige Energiequelle. Oft sagt man der Solarenergie aber auch nach, dass für den Bau von Solarfarmen zu viel Land benötigt wird. Bei Hanwha ist das anders. Mit kreativen Ideen minimiert Hanwha Raumbeschränkungen und treibt seine saubere Stromerzeugung dadurch an.

Erste Ergebnisse brachte die Hanwha Corporation/Machinery Dachsolaranlage in Changwon, Südkorea. Durch die größte Dachsolarfarm in Korea mit einer Leistung von 2,2 MW weitete Hanwha die Nutzung der Solarenergie kontinuierlich aus. Das Unternehmen errichtete drei Solaranlagen auf Grundstücken, die bis zur Schließung durch die Regierung im Oktober 2012 als Straßen verwendet wurden. Die 2,5 MW-Solarfarm in Jeollanam-do erzeugt nun genug Energie für rund 1.000 Haushalte bei gleichzeitiger Nutzung.

Auf einem ungenutzten Grundstück in Kwangju wurde im Mai ebenfalls eine Solaranlage errichtet. Diese Solaranlage im Kwangju-Becken erzielte überdies ein gutes Ergebnis, da der Wirkungsgrad um 10-15% angehoben werden konnte. Eine Schwäche von Solarmodulen besteht darin, dass ihr Wirkungsgrad bei steigender Temperatur nachgibt. Dies wurde verhindert, indem das Unternehmen die Anlagen auf der Wasseroberfläche errichtete.

Dachsolarfarm der Hanwha Corporation/Machinery Changwon Fabrik

Die Solaranlage des Sansu Drainagepumpwerks in Kwangju

Förderung nachhaltiger Energie durch nachhaltige Technologie auf Lebenszeit

Solarenergie ist eine umweltfreundliche und sichere Energie und auch die die gerechteste Energiequelle, da sie allen 6,5 Mrd. Menschen auf der Erde zur Verfügung gestellt werden kann. Hanwha nutzt seine kreativen Ideen und seine unerschrockene Tatkraft, um neue Bereiche zu erkunden, in denen Solarenergie bisher noch nicht genutzt wurde. Dadurch arbeitet Hanwha daran, seine Überzeugung „Energie für morgen“ zu realisieren und zu verbreiten. Um allen Menschen gleichberechtigt Energie zur Verfügung zu stellen, ist Hanwha entschlossen, seinen Beitrag für eine nachhaltigere Erde und eine nachhaltigere Zukunft aller Menschen zu leisten.

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