Hanwha Chemical, Entwicklung einer Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Chemie in Zusammenarbeit mit KAIST
  • - Aufbau eines Forschungszentrums für zukünftige Technologien mit KAIST und Hanwha
    Chemical, als erstes koreanisches Unternehmen in dieser Branche.
  • - Gemeinsame Entwicklung innovativer chemischer Materialen und Arbeitsprozesse,
    gemeinsames Patentrecht 50:50
Hanwha General Chemical

Der Dekan von KAIST, Sung-Mo Kang(links) und der Vorsitzende von Hanwha Chemical, Kim Chang-bum(rechts) haben den Vertrag zur Gründung von einem Forschungszentrums für zukünftige Technologien unterzeichnet.


[02. November 2015] Hanwha Chemical(Vorsitzender Kim Chang- bum) wird gemeinsam mit KAIST für die Entwicklung von innovativen Schlüsseltechnologien der Zukunft im Chemiebereich forschen.

KAIST ist eine der renommiertesten Universitäten Koreas im Bereich Naturwissenschaft und Technik. Sie ist die erste Universität, die sich auf diese Bereiche spezialisiert hat. Nach QS(Quacquarelli Symonds) 2015-2016 rangiert KAIST weltweit auf dem 43. Platz und ist Drittplazierter in Asien.

Hanwha Chemical hat am 2. November in Anwesenheit von etwa 10 Zuständigen, darunter dem Dekan von KAIST, Sung-Mo Kang, und dem Vorsitzenden von Hanwha Chemical, Kim Chang-bum, einen Vertrag für den Bau eines Forschungszentrums für zukünftsträchtige Technologien mit KAIST und Hanwha Chemical unterzeichnet. Das ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein koreanisches Unternehmen gemeinsam mit KAIST ein Forschungszentrum gründet.

Das Forschungszentrum wird ab Januar nächsten Jahres bis 2020, 5 Jahre in Folge, von Hanwha Chemical geleitet. Damit wird der Schwerpunkt auf die Forschung und Entwicklung innovativer Technologien gelegt, mit denen das Unternehmen auf dem globalen Markt seine Stärke unter Beweis stellen kann, wie z. B. der Entwicklung einer verbesserten Herstellungstechnologie, Schlüsseltechnologien für petrochemische Materialien nächster Generation sowie ein Verfeinerungsverfahren mit hohem Reinheitsgehalt.

Das Forschungsteam besteht aus einem Team von renommierten Professoren der verschiedenen Fakultäten,darunter Prof. Lee Sang Yup aus dem Bereich Molekularbiologie, der 2014 von einem weltweit bekannten Wissenschaftsmagazin zu den 20 besten Naturwissenschaftlern im Bereich der Anwendungswissenschaft auserwählt wurde und Professorin Hyunjoo Lee, der von IUPAC(International Union of Pure and Applied Chemistry) die Auszeichnung für Chemikerinnen verliehen worden ist.

Das Patentrecht für die neuen Technologien, die das Forschungszentrum entwickeln wird, gehen 50:50 gemeinsam an KAIST und Hanwha Chemical. Außerdem werden die Gewinne für die neuen Technologien, die nach der Entwicklung durch das Forschungszentrum in die kommerzielle Produktion übergehen, geteilt. Insgesamt 15 Doktoranden führen die Aufgaben des Forschungszentrums durch und werden von dem Unternehmen finanziell unterstützt.

Es wird erwartet, dass das Unternehmen durch den Bau des Forschungszentrums seine globale Wettbewerbsfähigkeit als Petrochemieunternehmen Koreas stärken kann. Die Forschung und Entwicklung von Schlüsseltechnologien sind von großer Bedeutung, da durch sie interne und externe Schwierigkeiten, wie z. B. eine globale Wirtschaftsrezession, die Entwicklung von Schiefergasen oder niedrige Ölpreise überwunden werden können.

Der Vorsitzende von Hanwha Chemical sagte: „Der diesmalige Bau des Forschungszentrums ist besonders in der Hinsicht, dass es sich nicht um ein allgemeines Hilfsprojekt für die Wissenschaft und Industrie handelt, sondern ein gemeinsam geleitetes Forschungszentrum ist. Durch den regen Austausch können innovative Technologien entwickelt werden und das Zentrum ein neuer wichtiger Weggefäherte für Unterstützungsprojekte zwischen Industrie und Wissenschaft werden.“

Lee Sang Yup, Professor bei KAIST und Hauptverantwortlicher des Zentrums, sagte außerdem: „Mit der Kooperation von Hanwha Chemical kann KAIST seinen Fokus auf die Verstärkerung von Forschungs- und Entwicklungskompetenzen legen, sodass wir besondere Schlüsseltechnologien mit globaler Wettbewerbsfähigkeit entwickeln können.“

Das Hanwha Chemical R&D Center wurde 1979 im Forschungskomplex Daedeok gegründet und ist nicht nur im Petrochemiebereich stark präsent, sondern auch in anderen Bereichen wie beispielsweise Solarenergie und Kohlenstoff-Nanomaterialien, die ebenfalls ein wichtiges Rückgrat der Hanwha Gruppe durch die Entwicklung neuer Produkte und Technologien darstellen.

Hanwha Chemical

Hanwha Chemical war das erste Unternehmen in Korea, welches PVC, LDPE, lineares Polyethylen mit niedriger Dichte und Chlor-Alkali herstellen konnte. Seit seiner Gründung im Jahr 1965 hat es durch die Herstellung von Grundpetrochemischen Produkten beigetragen, welche die Grundlage der verschiedenen Branchen in den letzten fünfzig Jahren bilden. Hanwha Chemical hat das Wachstum der koreanischen Chemieindustrie vorangetrieben und steigert nun strategische Investitionen um der wachsenden Nachfrage auf dem Weltmarkt gerecht zu werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: hcc.hanwha.co.kr/eng/index_eng.jsp

Hanwha Group

Die 1952 gegründete Hanwha Gruppe ist einer der zehn größten Konzerne in Südkorea und ist als „FORTUNE Global 500“ Unternehmen gelistet. Zu der Gruppe gehören 56 südkoreanische und 226 internationale Gesellschaften aus den drei Hauptgeschäftsfeldern Produktion & Bauwesen, Finanzen sowie Dienstleistungen & Freizeit. Die Produktions-und Bausparte von Hanwha blickt auf über 60 Jahre Erfahrung als führender Industriekonzern zurück und umfasst ein breites Tätigkeitsfeld, wie die Herstellung von chemischen Grundstoffen und Hochleistungsmaterialien bis hin zu Projektentwicklung und Gesamtlösungen in der Solarenergie. Die Finanzsparte umfasst Leistungen wie Banking, Versicherungen und Vermögensverwaltung und ist darin die zweitgrößte Gruppe außerhalb des Banken-und Finanzsektors in Südkorea. Der Bereich Dienstleistungen und Freizeit bietet erstklassige Lifestyle-Services einschließlich Einzelhandel und Erholungsangeboten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.hanwha.com

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