Veränderung beginnt zu Hause:
Der Umbau des Hanwha Building im Zeichen der Nachhaltigkeit symbolisiert Hanwhas Engagement für eine grünere Zukunft

Das neue Erscheinungsbild des Hanwha Building zeigt ein nachhaltiges Designkonzept, das unter den Nachbargebäuden heraussticht

Im letzten Jahrzehnt durchlief Hanwha grundlegende Veränderungen. Hanwha positionierte sich in den Zeiten der vierten industriellen Revolution neu, indem Investitionen in zukünftige Wachstumsmotoren wie Solarenergie, Flugzeugtriebwerkstechnologie und Fintech getätigt wurden. Um diese symbolische Transformation auch nach außen zu repräsentieren, beauftragte Hanwha das renommierte niederländische Architekturbüro UNStudio mit der Neugestaltung seines globalen Hauptsitzes in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul.

Das Team von UNStudio unter der Leitung von Ben van Berkel wurde beauftragt, die gesamte Fassade des Hanwha Building von Grund auf neu zu gestalten. Neben der optischen Überarbeitung sollte auch das zugrundeliegende Konzept des Gebäudes hinsichtlich des Kernthemas Nachhaltigkeit geändert werden. Um beide Teile dieses Mandats zu erfüllen, hat das Team von UNStudio eine „reaktive Fassade“ geschaffen, die nicht nur optisch überzeugt, sondern auch Sonneneinstrahlung nutzt, um den Stromverbrauch des Gebäudes zu senken.

Das Hanwha Building war ursprünglich ein Standardbürogebäude wie in den 1980 Jahren üblich. Nach dem Umbau glänzt das Gebäude mit einem modernen und dynamischen Erscheinungsbild

„Wir haben eine reaktive Fassade entworfen, basierend auf drei Schlüsselfaktoren: externe und interne Raumzuweisung, Innentemperaturen und Umweltaspekte“, sagte van Berkel in einem Interview mit der koreanischen Architektur-Webseite SPACE.

Computermodelle zeigten UNStudio, wie viel Sonnenlicht jeder Abschnitt der Außenfassade ausgesetzt ist. Basierend auf diesen Daten entwickelten die Architekten das visuelle Design des Hanwha Building

Um die reaktive Fassade zu erstellen, verwendete UNStudio ein parametrisches Design, bei dem die Form von Elementen durch deren Funktion bestimmt wird. Anhand von Computermodellen konnte das Unternehmen berechnen, welche Abschnitte der Fassade am meisten und am wenigsten Sonnenlicht erhalten. Anschließend wurden Fenstermodule aus Aluminium und Glas entworfen und aus Computermodellen extrahierte Daten zur optimalen Anordnung der Module eingesetzt.

Bereiche mit höherer Sonneneinstrahlung haben dickere, isolierte Fenster, um die Wärme im Gebäudeinneren zu kontrollieren und im Sommer den Einsatz von Klimaanlagen zu reduzieren. Der Aluminiumrahmen in diesen Bereichen ist darüber hinaus abgewinkelt, um den Büroräumen im Inneren ausreichend Schatten zu spenden.

Dagegen haben Bereiche mit geringerer Sonneneinstrahlung einen flachen Aluminiumrahmen, der mehr natürliches Sonnenlicht einlässt und den Bedarf an künstlicher Beleuchtung verringert. Zusätzlich wurden diese Bereiche mit dünneren Fenstern ausgestattet, um mehr Sonnenwärme im Innenraum zu absorbieren, wodurch der Heizbedarf mit fossilen Brennstoffen im Winter reduziert werden kann.

Die Fassade des Hanwha Building variiert – je nach Sonneneinstrahlung – zwischen abgewinkelten und flachen Aluminiumrahmen

Die Außenfassade des Hanwha Building erhielt ein optisch dynamisches Design mit welligen, asymmetrischen Bändern bestehend aus größeren und kleineren Fenstern. Über ihren praktischen Zweck hinaus dienen die flachen Aluminiumrahmen in den Bereichen mit weniger Sonneneinstrahlung als „Übergangszonen“. Diese sollen das Design der Fassade brechen und beim Betrachter einen besonderen optischen Effekt hervorrufen.

„Das parametrische Design verleiht der Fassade eine einzigartige Raffinesse“, sagte van Berkel in seinem Interview mit SPACE. „Die isolierten Glas- und Aluminiumrahmen sind ein besonderer Blickfang, sorgen für optimalen Komfort im Innenbereich und reduzieren gleichzeitig den Energieverbrauch.“

Einige Fensterläden des Hanwha Building sind mit Solarmodulen zur Stromerzeugung ausgestattet und schützen gleichzeitig die Innenräume vor übermäßiger Sonneneinstrahlung

Solarmodule, die in den Aluminiumrahmen der Fassade verbaut wurden, senken den Energieverbrauch des Gebäudes. Da nicht genügend Dachfläche zur Verfügung steht, wurden Module an den Fensterläden in Bereichen installiert, die am meisten Sonneneinstrahlung erhalten. Insgesamt ist die Fassade des Hanwha Building mit über 275 m² Q.PEAK Solarmodulen von Hanwha Q CELLS ausgestattet, die im Jahr 800 kWh/m² Stromverbrauch ausgleichen können.

Die neue Fassade des Hanwha Building ist ein hochfunktionales und gleichzeitig optisch wirksames Symbol für Hanwhas Engagement im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit. Auf der ganzen Welt leitet das Unternehmen eine Vielzahl von nachhaltigen Projekten und Kampagnen, wie beispielsweise die Sicherung von Energieversorgung durch gespendete Sonnenkollektoren, Bekämpfung von Umweltverschmutzung durch den Einsatz von Sonnenenergie und das Aufforsten von Wäldern zum Ausgleich globaler Kohlenstoffemissionen.

Ganz gleich an welchem Ort oder in welcher Branche – Hanwha setzt sich für die Bewältigung von globalen Umweltproblemen ein und arbeitet an einer nachhaltigen Zukunft für die nächsten Generationen.

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