Warum Kunststoff besser ist als sein Ruf


[Juni 13, 2019] Angesichts zunehmender Besorgnis über die Zerstörung und Verschmutzung der Umwelt suchen Menschen auf der ganzen Welt nach Möglichkeiten, diese negativen Auswirkungen zu minimieren. Eine Tatsache geht allerdings in der Diskussion um die Notwendigkeit von wiederverwertbaren und alternativen Materialien verloren: Kunststoff hat überwiegend positive Effekte auf die Umwelt.

Kunststoff senkt ökologische Kosten

Viele wären überrascht zu erfahren, dass Kunststoff mehr positive als negative Effekte auf die Umwelt hat. Polypropylen (PP) ist ein leichtes, hitzebeständiges und ungiftiges Kunststoffmaterial, das für Alltagsgegenstände wie Babyflaschen oder Haushaltsgeräten verwendet wird. Bei der Verwendung in Lebensmittelverpackungen können PP und andere Kunststoffe dabei helfen, DEN LEBENSMITTELABFALL UM BIS ZU 20 PROZENT ZU REDUZIEREN, indem verhindert wird, dass Millionen Tonnen verdorbener Lebensmittel auf den Mülldeponien landet.

Hanwha Total Petrochemical ist einer der größten PP-Hersteller der Welt.

Kunststoffverpackungen tragen dazu bei, die enorme Menge an Lebensmittelabfällen zu reduzieren, die täglich entsteht (Quelle: Getty Images)

Die Vorteile der Verwendung von Kunststoff haben auch große finanzielle Auswirkungen.

Mehrere Versuchsreihen von Trucost, einem globalen Unternehmen, das auf Umweltdaten und Risikoanalyse spezialisiert ist, zeigten, dass die Verwendung von alternativen Materialien anstelle von Kunststoff bei Konsumgütern und Verpackungen die ökologischen Kosten um fast das Vierfache – von jährlich 139 Mrd. USD auf 533 Mrd. USD – erhöhen würde.

Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt sind größer, wenn Kunststoffe durch alternative Materialien ersetzt werden

Kunststoff als Motor der Nachhaltigkeit

Kunststoff ist ein zentraler Werkstoff bei der Automobilherstellung. Dank moderner Innovationen machen Kunststoffe heute bis zu 50 Prozent des Fahrzeugvolumens aus, jedoch nur etwa 10 Prozent des Gewichts.

Moderne Polymerwerkstoffe wie beispielsweise StrongLite glasmattenverstärkte Thermoplaste (GMT), die von Hanwha Advanced Materials hergestellt werden, sind BELASTBAR WIE STAHL UND DABEI 20 BIS 25 PROZENT LEICHTER. Sie werden häufig bei der Herstellung von Stoßstangen, Sitzlehnenrahmen, Unterböden und Außenverkleidungen von Fahrwerken verwendet.

Automobilhersteller verwenden immer mehr Kunststoff, um eine Gewichtsreduzierung und somit höhere Kraftstoffeffizienz zu erreichen

Leichtere Fahrzeuge verbrauchen weniger Kraftstoff und emittieren während ihrer gesamten Laufdauer weniger Kohlenstoff und Stickoxide. Bei einem durchschnittlichen Pkw bedeutet eine Gewichtsreduzierung um 10 Prozent eine SENKUNG DES KRAFTSTOFFVERBRAUCHS UM FÜNF BIS SIEBEN PROZENZ.

Noch beeindruckender ist, dass neueste transkontinentale Verkehrsflugzeuge Kunststoffverbundstoffe so effizient einsetzen, dass sie den Kraftstoffverbrauch eines durchschnittlichen Familien-Pkws pro Passagier ausgleichen.

Kunststoff begünstigt saubere Energie

Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA) werden aufgrund ihrer Haltbarkeit, UV-Beständigkeit und Wasserdichtigkeit in einer Vielzahl von Bereichen wie beispielsweise in der Photovoltaik eingesetzt. Laminierfolien aus EVA-Copolymeren sind für den Bau von Solarzellen und -modulen unerlässlich. Durch den Schutz der PV-Bauteile in Solarmodulen und -zellen vor Regen, Staub, Stößen und UV-Strahlen können EVA-Folien die Leistungsfähigkeit über Jahrzehnte hinweg aufrechterhalten und selbst widrigsten Bedingungen standhalten. Hanwha Chemical ist mit einem Marktanteil von 35 Prozent der größte Produzent von EVA.

Kunststoffhybride sind ideale Materialien für die Herstellung umweltfreundlicher Energieprodukte wie Solarmodule, welche sowohl langlebig als auch witterungsbeständig sein müssen

Durch moderne Entwicklungen in den Bereichen PV und Kunststoff wird Solarenergie im Alltag der Menschen schon bald allgegenwärtig sein. In absehbarer Zukunft werden Solarzellen sogar fast unsichtbar. Derzeit werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt, um Solarzellen aus Kunststoff zu entwickeln, die auf Wände, Fenster und sogar gekrümmte Oberflächen gedruckt werden können.

Das volle Potenzial von Kunststoff

Die vielfältigen Möglichkeiten der Wiederverwendung von Kunststoff, welche effektiv die Gesamtmenge an Plastikmüll verringern, sind weitere Faktoren, die für die Umweltfreundlichkeit von Kunststoffen sprechen.

Neue Technologien wie die Kaltplasma-Pyrolyse ermöglichen ein immer effizienteres Recyceln von weiterverwendbaren Materialien. Durch Vergasungsprozesse kann aus Kunststoff beispielsweise synthetisches Benzin und Diesel hergestellt werden.

Neueste Entwicklungen in der Kunststoffherstellung führen dazu, dass Kunststoffe wie PP ohne Zusatzstoffe hergestellt und zu 100% recycelt werden können, was die Abfallmenge drastisch reduziert. Aufgrund technologischer Fortschritte können Kunststoffe mehrmals recycelt werden, bevor sie ihre Wiederverwertbarkeit verlieren.

Auch wenn Kunststoffe dieses Endstadium ihres Haltbarkeitszyklus erreichen, können sie noch von Müllverbrennungsanlagen in Elektrizität umgewandelt werden und so die Abfallmenge reduzieren, die auf Deponien gelangt.

Neuerungen im Kunststoffrecycling minimieren die Auswirkungen von Kunststoffen auf die Umwelt

Hanwhas Engagement für umweltverträglichen Kunststoff

Hanwha hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Auswirkungen von Kunststoffen auf die Umwelt und die Emission von Treibhausgasen auf ein Minimum zu reduzieren. In den petrochemischen Anlagen des Unternehmens werden die Nebenprodukte der Kunststoffherstellung zu anderen Produkten verarbeitet, Abwärme wiederverwendet und sogar Dampf „recycelt“, der im Produktionsprozess erzeugt wird, um werksintern Strom zu erzeugen und somit die Abhängigkeit von externen Stromzulieferern zu verringern.

Wir bei Hanwha tun alles, um die negativen Auswirkungen der Kunststoffherstellung auf die Umwelt zu minimieren

Kunststoff präsentiert sich heute und auch in absehbarer Zukunft auf der ganzen Welt als unverzichtbarer Werkstoff. Hanwha wird dafür sorgen, dass Kunststoff weiterhin positive Effekte auf unser weltweites Ökosystem haben wird.

Als Befürworter und Unterstützer der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen setzt sich Hanwha dafür ein, Lösungen für die großen Umweltprobleme unserer Zeit zu finden. Durch Initiativen zur Verringerung von CO2-Emissionen und Industrieabfällen sowie durch die Entwicklung von umweltfreundlichen Werkstoffen und hocheffizienten erneuerbaren Energiequellen unterstützt Hanwha die Gesellschaft und einzelne Unternehmen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft.

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