Hanwha Chemical und saudischer Partner IPC beginnen Massenproduktion

  • Erstes Joint Venture eines koreanischen Petrochemieunternehmens im Nahen Osten im vollen Betrieb
  • Ethangasverfahren ermöglicht die Senkung der Materialkosten um ein Drittel im Vergleich zum bisherigen Naphtha-Ethylenverfahren
  • Mit einer jährlichen Produktion von 310,000 Tonnen Ethylenvinylacetat (EVA) rangiert Hanwha Chemical weltweit an zweiter Stelle (hinter Dupont)

[2. April 2015] Am 2. April kündigte Hanwha Chemical (CEO: Chang-bum Kim) an, dass die International Polymers Company (IPC) in Saudi-Arabien nach erfolgreicher Pilotproduktion die kommerzielle Massenproduktion gestartet hat. IPC ist ein Joint Venture, das Hanwha Chemical und Saudi International Petrochemical Co. (Sipchem), ein privates saudisches Unternehmen der Petrochemie, mit einer gemeinsamen Investition von 800 Millionen US-Dollar und einem 25:75 Anteil gegründet haben.

Hanwha Chemical will seine Umsatzstruktur verbessern und seine Wettbewerbsfähigkeit stärken, indem es einen Produktionsstandort strategisch in einem Ölförderland baut und dadurch stabile Rohstoffversorgung sowie preisliche Wettbewerbsfähigkeit sichert.

Ansicht Fabrik IPC

Die größte Bedeutung von IPC ist in der Verbesserung der Rohstoffkostenstruktur zu finden. In den Produktionsstätten von IPC wird Ethylen aus Ethangas verwendet, statt aus Naphtha, das aus Erdöl gewonnen wird. Ethylen aus Ethangas kostet in der Nahostregion weniger als 300 US-Dollar, während Ethylen aus Naphtha auf dem Weltmakt derzeit mit 950 US-Dollar gehandelt werden (Stand: Februar 2015). Auch wenn man den sinkenden Weltmarktpreis von Ethylen aufgrund des jüngsten Ölpreisrückgangs berücksichtigt, kann man mit Kosteneinsparung von mindestens einem Drittel rechnen. All diese günstige Bedingungen ermöglichen es IPC, 200.000 Tonnen EVA (Ethylenvinylacetat) und LDPE (Polyethylene niedriger Dichte) pro Jahr zu produzieren.

Der zweite Nutzen liegt im Größenvorteil. Die EVA Produktionskapazität von Hanwha Chemical beläuft sich auf 310.000 Tonnen, davon 160.000 Tonnen aus Ulsan und Yeosu in Korea sowie 150.000 Tonnen von IPC. Damit überholt Hanwha Chemical Exxon Mobile mit 260.000 Tonnen und steht in der Welt an zweiter Stelle hinter Dupont mit 400.000 Tonnen. Anhand der erweiterten Produktion will
Hanwha Chemical den globalen Markt mit einer Doppelstrategie anvisieren: in Korea wird die wertschöpfungsstarke EVA-Produktpalette ausgebaut, einschließlich Dünnschichtsolarzellen und Heißschmelzkleber, während gleichzeitig dank der hohen Kostenwettbewerbsfähigkeit in Saudi-Arabien der Schwerpunkt auf Allzweckprodukte wie EVA für Schuhe gelegt wird.

Die Hanwha Group hat ein hohes Interesse an Investitionen im Nahen Osten, einschließlich des Projekts Bismayah New City im Irak, das der Vorstandsvorsitzende Seung Youn Kim leitet. CEO Chang-bum Kim besuchte im März Saudi-Arabien und traf sich mit dem Vorsitzenden der Zamil Group, Abdulaziz Al-Zamil, dem größten Anteilseigner an Sipchem und Vorsitzenden des Saudi Export Development Center Abdulrahman Al-Zamil, um weitreichende Partnerschaften zwischen beiden Unternehmen zu diskutieren, die weit über die gegenwärtigen Projekte hinausgehen. Hanwha Chemical und Zamil Group sind sich einig, die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiterhin fortzusetzen.

CEO von Hanwha Chemical Chang-bum Kim (links) und Vorsitzender der Zamil Group Abdulaziz Al-Zamil (rechts)
Vorsitzender des Saudi Export Development Center Abdulrahman Al-Zamil (links), CEO von Hanwha Chemical
Chang-bum Kim (Mitte), Vorsitzender der Zamil Group Abdulaziz Al-Zamil (rechts)

CEO Kim erklärte, dass sich zahlreiche globale petrochemische Unternehmen als Teil ihrer Geschäfte ein Standbein in Erdöl produzierenden Staaten aufgebaut haben. Er fügte hinzu, dass der Beginn der kommerziellen Produktion von IPC den Startschuss für den ernsthaften Wettbewerb des Petrochemiegeschäfts der Hanwha Group mit weltweit führenden Firmen darstellt.

Hanwha Group

Die 1952 gegründete Hanwha Gruppe ist einer der zehn größten Konzerne in Südkorea und ist als „FORTUNE Global 500“ Unternehmen gelistet. Zu der Gruppe gehören 61 südkoreanische und 325 internationale Gesellschaften aus den drei Hauptgeschäftsfeldern Produktion & Bauwesen, Finanzen sowie Dienstleistungen & Freizeit. Die Produktions-und Bausparte von Hanwha blickt auf über 65 Jahre Erfahrung als führender Industriekonzern zurück und umfasst ein breites Tätigkeitsfeld, wie die Herstellung von chemischen Grundstoffen und Hochleistungsmaterialien bis hin zu Projektentwicklung und Gesamtlösungen in der Solarenergie. Die Finanzsparte umfasst Leistungen wie Banking, Versicherungen und Vermögensverwaltung und ist darin die zweitgrößte Gruppe außerhalb des Banken-und Finanzsektors in Südkorea. Der Bereich Dienstleistungen und Freizeit bietet erstklassige Lifestyle-Services einschließlich Einzelhandel und Erholungsangeboten.

Erfahren Sie mehr unter: www.hanwha.com

Hanwha Chemical

Seit seiner Gründung im Jahr 1965 hat das Unternehmen petrochemische Produkte wie Polyethylen und Polyvinylchlorid bis hin zu stark verzweigten Polymerketten hergestellt. Dadurch hat das Unternehmen die koreanische Chemieindustrie weit vorangebraucht. Es ist das erste Unternehmen in Südkorea, das Polycinylchlorid, Chlor-Alkali und stark verzweigte Polymerketten produziert hat. Durch die Fähigkeit zur Herstellung hochwertiger und gleichzeitig preiswerter Produkte verfügt das Unternehmen über die höchste Wettbewerbsfähigkeit in der koreanischen Chemieindustrie.


Erfahren Sie mehr unter: hcc.hanwha.co.kr/en

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