Vertreter der Hanwha Group diskutieren im Rahmen des WEF in Davos Möglichkeiten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe in den globalen Hauptgeschäftsbereichen


Vertreter der Hanwha Group (den Vorstandsvorsitz hat Seung Youn Kim) haben im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos Möglichkeiten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der wesentlichen globalen Hauptgeschäftsbereiche diskutiert. Das Weltwirtschaftsforum, das vom 20. bis 23. Januar in der Schweiz stattfand, besuchten der CEO von Hanwha Life Nam-Gyu Cha, der CEO von Hanwha Chemical Chang-bum Kim, der CEO von Hanwha Q CELLS Seong Woo Nam, der CCO von Hanwha Q CELLS Dong Kwan Kim und der Head of FinTech und Head of Innovation Center von Hanwha Life Dong Won Kim. Sie tauschten sich im Rahmen des Forums mit etwa 200 Persönlichkeiten aus aller Welt aus.

Das WEF-Jahrestreffen fand dieses Mal unter dem Motto „Die vierte industrielle Revolution meistern" statt und es wurden Diskussionen zu verschiedenen Themen wie Klimawandel, der „neuen Normalität“ („New Normal“) in der Wirtschaft und Rohstoffpreisen geführt.

Auch in diesem Jahr wird in der Solarindustrie ein großes Wachstumspotenzial erwartet

Die Hanwha Group bemühte sich darum, im Rahmen des Forums neue Strategien für seine stark wachstumsorientierten Geschäftsbereiche zu eruieren. Im Zentrum dieser Anstrengungen stehen das globale Solargeschäft und der Finanzbereich der Gruppe, der immer stärker durch die Verwendung von Finanztechnologie (FinTech) geprägt ist.

Dong Kwan Kim, CCO von Hanwha Q CELLS, beim Diskussionsforum der Konferenz „Kohlendioxidarme Wirtschaft“ (links), Solarmodule von Hanwha Q CELLS auf dem Dach des Kongresszentrums Davos (rechts)

Dong Kwan Kim, CCO von Hanwha Q CELLS, der bereits seit 2010 persönlich am Weltwirtschaftsforum teilnimmt, betonte entsprechend dem Motto des Forums „Die vierte industrielle Revolution meistern" die Wichtigkeit des Photovoltaikgeschäfts und dessen Wachstumspotenzial. Er sagte, dass „über 50% des weltweiten CO2-Ausstoßes von China, den USA und Indien verursacht würden. Daher liege die Zukunft in den erneuerbaren Energien und besonders der umweltfreundlichen Solarenergie." Am 21. Januar wurde er offiziell zum Diskussionsforum der Konferenz zum Thema „Kohlendioxidarme Wirtschaft", das vom ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore veranstaltet wurde, eingeladen. Er diskutierte unter anderem mit dem CEO von Solvay Jean-Pierre Clamadieu und der kanadischen Umweltministerin Catherine McKenna über die „Ausweitung von Strategien zur Kohlendioxideinsparung durch technologische Innovationen".

Gespräch mit dem Vize-Bürgermeister von Tianjin über Zusammenarbeit

von rechts nach links: Dong Kwan Kim, CCO von Hanwha Q CELLS, Zhao Haishan, Vize-Bürgermeister von Tianjin, Don Won Kim, Hanwha Life Head of FinTech und Head of Innovation Center of Hanwha Life

Am Rande des Forums trafen Dong Kwan Kim, CCO von Hanwha Q CELLS und Dong Won Kim, Head of FinTech und Head of Innovation Center von Hanwha Life, den stellvertretenden Bürgermeister der chinesischen Stadt Tianjin Zhao Haishan und sprachen mit ihm über die jüngsten Investitionsprojekte in Tianjin und weitere Vorhaben in diesem Jahr. Erörtert wurde, welche globalen Strategien für den chinesischen Markt in der Ära der "New Normal"-Ansatzes in der Wirtschaft benötigt werden. Außerdem besprachen sie geschäftliche Vorhaben bezüglich der Luftfahrtindustrie. Seung Yeon Kim, Vorstandsvorsitzender der Hanwha Group, besuchte 2010 Tianjin und sprach mit dortigen Vertretern über Solarenergieprojekte. Im letzten Jahr gründete das Unternehmen Hanwha Asset Management in Tianjin eine Vermögensverwaltungsgesellschaft.

Hanwha Life: Strategien für globale Finanzgeschäfte und Maßnahmen zur Förderung von in- und ausländischen Startups.

ganz rechts: Nam-Gyu Cha, CEO von Hanwha Life, zweiter von rechts: Dong Won Kim, Head of FinTech und Head of Innovation Center von Hanwha Life, ganz links: Paul Manduca, Chairman von Prudential

Der das vierte Mal in Folge am Weltwirtschaftsforum teilnehmende CEO von Hanwha Life Nam-Gyu Cha konzentrierte sich auf die Eruierung neuer Strategien für die globalen Finanzgeschäfte des Unternehmens. CEO Nam-Gyu Cha traf am 21. Januar gemeinsam mit dem Head of FinTech und Head of Innovation Center von Hanwha Life Dong Won Kim den Chairman des britischen Versicherungsunternehmens Prudential Paul Manduca und tauschte sich mit ihm über das voraussichtliche Wachstum der Weltwirtschaft und künftige Strategien von asiatischen Versicherern aus. CEO Cha betonte dabei besonders den Aufstieg der Finanztechnologie (FinTech) in den Unternehmen, der große Beachtung in der Finanzindustrie gefunden hat und besprach mit ihm den Stand neuer Geschäfte im Finanzbereich sowie die voraussichtlichen Änderungen für Versicherungen nach der Einführung der Phase 2 der neuen Rechnungslegungsvorschriften gem. IFRS 4 (IFRS = International Financial Reporting Standards).

Am Nachmittag desselben Tages kam die Hanwha Life-Delegation mit Maximilian Zimmerer, Vorstandsmitglied und verantwortlich für das Asien-Ressort der Allianz SE, und dem CFO der Allianz SE Dieter Wemmer zusammen. Die Gruppe diskutierte über den letzten Stand neuer Geschäftsfelder wie Finanztechnologie und Big Data, die M&A-Strategien asiatischer Versicherungsunternehmen im Zuge der Veränderungen der globalen Wirtschaft, sowie das Wachstumspotenzial von koreanischen Lebensversicherern.

Dong Won Kim, Head of FinTech und Head of Innovation Center von Hanwha Life teilte mit, dass „das Förderprogramm für Startups der von Hanwha Group auf ein höheres Niveau gehoben und die Gruppe der „Fels in der Brandung“ sein wolle, damit koreanische Startups erfolgreich auf den Weltmärkten agieren können." Anschließend traf sich Dong Won Kim mit Brian Forde, dem früheren Berater für mobile und digitale Innovation im Weißen Haus und jetzigen Direktor von Digital Currency Initiative im MIT Media Lab, und sprach mit ihm über die neuesten FinTech-Trends wie Bitcoins. Außerdem traf er sich mit John Riady von der LIPPO Group, dem drittgrößten Konzern Indonesiens, bei dem über e-Commerce und Venture Capital in Indonesien gesprochen wurde.

Am 22. Januar erläuterte Oliver Samwer, CEO von Europas größtem InternetunternehmenRocket Internet, welche Rolle seine Firma für die deutsche Startupsszene gespielt hat und welche Schwierigkeiten es beim Einstieg in neue Märkte gibt.

Hanwha Q CELLS baut globale Projekte aus

Seong Woo Nam, CEO von Hanwha Q CELLS (zweiter von links)

Seung Woo Nam, CEO von Hanwha Q CELLS, engagierte sich im Bereich der internationalen Projekte. Am 21. Januar traf er den Ministerpräsidenten des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh und diskutierte mit ihm über Photovoltaik-Projekte und den Bau von Fertigungsstätten. Hanwha Q CELLS schloss im vergangenen August mit den indischen Entwicklungsunternehmen Essel Group und JA Solar ein Memorandum of Understanding (MOU) ab und vereinbarte, in Andhra Pradesh eine Fabrik für Solarzellen und -module zu errichten. Nach dem Klimagipfel in Paris gilt der indische Markt als einer der größten Solarmärkte weltweit. CEO Seung Woo Nam nahm an verschiedenen Konferenzen und Gesprächen teil und kam dabei mit vielen Führern von globalen Energiekonzernen zusammen wie mit Jens Ulltveit-Moe, CEO des norwegischen Unternehmens Umoe, und Mutasim Al-Mashouq, stellvertretender Chef von Saudi Aramco.

Hanwha Q CELLS veranstaltete am 22. Januar gemeinsam mit dem GGGI (Global Green Growth Institute), im Ameron Hotel in Davos das GGGI Forum. Bei dem Forum hielten der GGGI-Vorsitzende Yvo de Boer und Julian Critchlow, Partner von Bain & Company eine Grundsatzrede. Dong Kwan Kim, CCO von Hanwha Q CELLS, Professor Kim Sang-hyup von KAIST sowie Teilnehmer aus Deutschland, Indonesien und Korea nahmen an der Diskussion teil und sprachen über die Zukunft von erneuerbaren Energien.

Anläßlich des Forums unterstrich CCO Dong Kwan Kim die Zukunft der Solarindustrie und die Notwendigkeit von privaten Kapitalinvestitionen.
„Es wäre gut, wenn sich die Erkenntnis durchsetzen würde, dass private Investitionen in die Solarindustrie sinnvoll sind und sich lohnen. Es ist sehr schwierig, Regierungen zu solchen großen Investitionen zu bewegen. Allerdings hat sich die Liquiditätslage weltweit verbessert. Europa, die USA, Japan und viele andere Länder verfügen über eine gute Liquiditätslage und fangen an, zu investieren. Unsere Aufgabe ist es, diese Investitionen in die richtigen Bahnen zu lenken. Wenn die Regierungen hierzu passende Rahmenbedingungen bereitstellen, werden mehr Unternehmen bereit sein, sich dieser Herausforderung stellen."

Hanwha Chemical wandelt sich zum Global Player der Petrochemie

Der CEO von Hanwha Chemical Chang-bum Kim besuchte wie im letzten Jahr das WEF in Davos und bemühte sich um die Anbahnung von Neugeschäft. Am 20. Januar kam er mit dem SABIC Vize-Vorsitzenden Ernesto Occhiello zusammen und tauschte sich mit ihm über die petrochemische Industrie im Mittleren Osten, die künftige Entwicklung der Ölpreise und Kooperationsmöglichkeiten aus. Am darauffolgenden Tag traf er sich mit dem CEO von Mitsubishi Chemical, Yoshimitsu Kobayashi, und sprach mit ihm über die Entwicklungen der petrochemischen Industrie in Asien und Kooperationspotenziale im Technologiebereich. Außerdem wurde mit Mutasim Al-Mashouq, Vice President von Saudi Aramco, über mögliche Kooperationen im Bereich Photovoltaik und bei Projektentwicklungen diskutiert. CEO Chang-bum Kim nahm an verschiedenen Konferenzen und Treffen in Davos teil und eruierte neue Geschäftsmöglichkeiten.

Chang-bum Kim, CEO von Hanwha Chemical (erster von rechts), Mutasim Al-Mashouq, Vice President von Saudi Aramco (links)

Die Hanwha Group fokussierte sich in diesem Jahr gemäß dem Motto des Forums auf die Eruierung neuer Geschäftsmöglichkeiten und - strategien als Grundlage für stetiges Wachstum und war insgesamt bei etwa 100 Konferenzen und Gesprächen vertreten.

Die Hanwha Group wird auf den während des WEF in Davos erzielten Erkenntnissen aufbauen und diese in die geeignete Maßnahmen münden lassen, um auf zukünftige Marktveränderungen angemessen zu reagieren. Das Jahr 2016 steht für Hanwha Group unter dem Motto, die Grundlagen für nachhaltiges Wachstum durch Innovation und Substanz zu schaffen.

Die Hanwha Group ist ein strategischer Partner des Weltwirtschaftsforums und unterstützt seit Januar 2014 das Projekt „Umweltfreundliches Davos", das die Stadt Davos und das WEF gemeinsam initiiert haben. Die Gruppe hat auf dem 1.000㎡ großen Dach des Kongresszentrums Davos eine 340 kWp Solaranlage mit Hochleistungs-Solarmodulen des Typs Q.PEAK 275 Wp errichtet und sie der Stadt Davos gestiftet. Dank dieser PV-Anlage können jährlich 20 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

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