Hanwha Aerospace – zuverlässiger Partner der weltweit führenden Flugzeugmotorenhersteller


Hanwha Aerospace baut Motorenkomponenten und –module für die drei großen Triebwerkhersteller der Welt: Pratt & Whitney, General Electric und Rolls Royce. Nachdem Hanwha Aerospace in den späten 1970er Jahren in die Branche eingestiegen war, ist das Unternehmen jetzt zu einem 400 Millionen USD-Business herangewachsen. In einem Feld, das nur wenig Konkurrenz bietet, will Hanwha Aerospace weltweit der Nummer 1-Partner für die drei Großkunden werden.

Hanwha Aerospace produziert eine breite Palette an Einzelkomponenten für Flugzeugtriebwerke

Hanwha Aerospace produziert eine breite Palette an Einzelkomponenten für Flugzeugtriebwerke

Langfristig Vertrauen aufbauen

Um dieses Ziel zu erreichen, hat Hanwha Aerospace in den Jahren 2015 und 2016 mit Pratt & Whitney eine Umsatzbeteiligung von 10 Milliarden US-Dollar vereinbart. Da die Luft- und Raumfahrtindustrie üblicherweise in jahrzehntelangen Zyklen operiert, sind Umsatzbeteiligungen in dieser Branche erstrebenswert und ein Zeichen des Vertrauens, da sie die beteiligten Partner in einer mindestens vier Jahrzehnte dauernden Kooperation binden.

Durch diese Kooperationsvereinbarung konnte Hanwha Aerospace sein Produktportfolio enorm diversifizieren. In diesem Zuge wurden statische Motorkomponenten, bewegliche Komponenten wie Lüfterflügel, Lüfterscheiben und innovative Blisks, die Flügel und Scheibe in einem Bauteil vereinen, dem Produktionssortiment hinzugefügt.

Als weiteres Symbol des tiefen Vertrauens zwischen Hanwha Aerospace und Pratt & Whitney trafen die beiden Unternehmen 2016 eine weitere Vereinbarung, in Rahmen derer Hanwha eine Beteiligung in Höhe von 30% an einem Pratt & Whitney-Werk in Singapur erhielt. Der Produktionsstandort ist auf Bauteile und Komponenten für PurePower Geared Turbofan-Motoren spezialisiert. Dies eröffnet Hanwha Aerospace die Möglichkeit, gemeinsam mit Pratt & Whitney an der Entwicklung und Herstellung neuer Produkte zu arbeiten und sein Portfolio weiter zu diversifizieren.

Fokus auf zukünftiges Wachstum

Im Jahr 2018 verlegte Hanwha Aerospace seinen internationalen Hauptsitz von Seoul nach Changwon in Südkorea. An diesem neuen Standort verfügt Hanwha Aerospace über eine umfassende End-to-End-Lösung für Design, Spezialanfertigung, Qualitätsprüfung, Herstellung und Montage in einer hochautomatisierten Umgebung. Zudem können hochwertige Bauteile und Komponenten entwickelt und produziert werden, die höchste Präzision erfordern.

Das Hanwha Aerospace HQ in Changwon ist ein One-Stop-Shop für Flugzeugtriebwerksmodule

Das Hanwha Aerospace HQ in Changwon ist ein One-Stop-Shop für Flugzeugtriebwerksmodule

Hanwha Aerospace hat sich das Ziel gesetzt, die Größe des Unternehmens alle 5 Jahre zu verdoppeln, was mit dem durchgehenden Betrieb des Hauptwerks in Changwon in voller Kapazität erreichbar ist. Um ein stetiges Wachstum zu garantieren, investiert das Unternehmen in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Korea und in Übersee.

Eine zweite Großanlage soll im Dezember 2018 im Vietnam den Betrieb aufnehmen. Da die Mitarbeiter im vietnamesischen Werk nach den gleichen strengen Standards ausgebildet werden wie in Changwon, wird der Standort im Vietnam als zweite Operationsbasis fungieren. So kann sich Hanwha Aerospace perfekt auf die Bedürfnisse seiner Kunden einstellen und durch eine flexiblere Preisgestaltung einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erlangen.



Interview mit Jun Ji, Hanwha Aerospace VP & GM of Commercial Engine Business Jun Ji hält das Model A320neo, eines von vielen Flugzeugmodellen, die von Hanwha Aerospace hergestellte und montierte Motoren und Komponenten verwenden Jun Ji hält das Model A320neo, eines von vielen Flugzeugmodellen, die von Hanwha Aerospace hergestellte und montierte Motoren und Komponenten verwenden

Welche Veränderungen sehen Sie auf dem Markt?

Eine große Veränderung, die sich jetzt gerade vollzieht, ist die Einführung alternativer Materialien. Verbundwerkstoffe werden zur Herstellung von Lüfterblättern und Lüftergehäusen verwendet, um signifikante Gewichtseinsparungen zu erzielen. Die Industrie beschäftigt sich außerdem mit Keramik und deren Anwendung für Triebwerkskomponenten.

Zudem stehen 3D-Drucker im Fokus der Aufmerksamkeit. Dabei werden pulverförmige Materialien und Laser verwendet, um Bauteile in einem Stück zu fertigen, anstatt sie aus mehreren kleineren Bauteilen zusammenzusetzen. Dies ist ein sehr gewichts- und arbeitseffizienter Vorgang.

Wir verfolgen das Potenzial von 3D-Druckern mit großem Interesse, allerdings befindet sich die Technik noch in einem recht frühen Stadium. Die Anlagen, die für die Fertigung eines einzelnen Bauteils von Nöten sind, nehmen einen ganzen Fußballplatz ein. Außerdem ist der Herstellungsprozess langsamer als die herkömmliche Fertigung, deshalb müssen wir abwarten, wie sich die Technologie in naher Zukunft entwickelt.

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